Veranstaltungshinweis „Oury Jalloh: Das war Mord.“

Hallo, an alle Leserinnen und Leser,

wir möchten an dieser Stelle auf eine Informationsveranstaltung der Roten Hilfe KW anläßlich des 12. Todetages von Oury Jalloh, der in einer Dessauer Polizeizelle verbrannt ist, hinweisen.

Wir laden Euch herzlich ein.

Hier der Veranstaltungstext:

Am 7. Januar 2017 jährt sich nun zum 12. Mal der Mord von Oury Jalloh durch einen Brand in einer Dessauer Polizeizelle.
Seit Jahren kämpfen die Aktivistinnen und Aktivisten der Kampagne „Break the silence!“ nun bereits beharrlich und
unbeirrt gegen die Vertuschung und Verschleierung durch staatliche Behörden; und damit auch gegen Repression,
Polizeigewalt und rechte Umtriebe im Staat insgesamt!
Ein/e Vertreter/in der Initiative wird auf unserer Veranstaltung über die aktuelle Situation berichten, den
neusten Aktivitäten zur Verschleierung und Verharmlosung durch die Repressionsbehörden – sowie – natürlich über die
geplanten Aktivitäten zum 12. Jahrestag!

Soli-Getränke & Imbiss gegen Spende!

Wann ? Freitag, 11.November um 18:00 Uhr
Wo ? Erich Kästner-Straße 12, 15711 Königs Wusterhausen
(Saal Erdgeschos)

Veranstalter:
Rote Hilfe e.V.
OG Königs Wusterhausen

in Zusammenarbeit mit dem APR KW

Esther Bejarano & Microphone Mafia – Konzert in KW

Esther Bejarano und die Microphone Mafia geben am 27.04.2016 um 19:00 Uhr im Friedrich-Schiller-Gymnasium , Schillerstraße 5 in Königs Wusterhausen ein gemeinsames Konzert mit dem Chor des Friedrich-Schiller Gymnasiums.

Infos zur Microphone Mafia gibt es hier:
Weitere Termine hier:

„Das Bedeutsamste und Kostbarste aus deutscher Geschichte ist und bleibt der antifaschistische Widerstand.
Der Nazihölle entronnen, dem sogenannten „Tausendjährigen Reich“, das für uns tatsächlich wie tausend Jahre war, jede Stunde, jeden Tag den Tod vor Augen“
Esther Bejarano

Einladung zu Podiumdiskussion Thema: Krieg, Flucht, Repression

Veranstalungstipp:

Krieg, Flucht, Repression. Benefiz und dann?

Als Referent_innen diskutierten u.a:
Said Dudin * Syrischer Schriftsteller, Journalist
Evelin Piétza * Friedensaktivistin und Journalistin
Mario Berrios Miranda * DKP Brandenburg
Bundesvorstand Roten Hilfe e.V. * angefragt

Wann: 04.03.2016 um 18:00 Uhr
Wo: Fürstenwalder Hof * Saal Berlin * Am Kaiserhof * Fürstenwalde

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Veranstalter: DKP OG Fürstenwlde und Rote Hilfe KW

Hier noch der Flyer zum runterlden und verteilen: Flyer2015-03-04

Montag, 9.3. 17:00 Uhr – Gegenkundgebungen gegen BRAMM-Aufmarsch in Königs Wusterhausen

Montag, 09. März 17.00 Uhr
Keinen Fussbreit den Faschisten!

Kommt alle!
Gegenkundgebungen gegen BraMM-Aufmartsch in KW:
Bahnhofstraße/Friedrich-Engels-Straße, Erich-Kästner-Straße/Cottbuser Straße

Wer Rassismus Krieg Sozial- und Demokratieabbau sät, erntet PEGIDA

Seit mehreren Wochen versuchen alte und neue Faschisten mit BraMM (Brandenburger für Meinungsfreiheit &Mitbestimmung), eine Neuauflage von PEGIDA auf Rundreise durch Brandenburg zu schicken.

Die Faschisten präsentieren sich vielerorts als „Kämpfer für Arbeitsplätze“ und als Vertreter der „Verlierer“ dieser Gesellschaft.
Gezielt treten sie jetzt wieder als scheinbar „nette Nazis“ in Erscheinung. Dabei greifen sie soziale Forderungen auf und nutzen sie für ihre alte,
braune Ideologie: Schuldzuweisungen an Ausländer und Parolen vom „nationalen Sozialismus“ – mehr haben sie nicht zu bieten.
Durch scharfe Kritik wird der Eindruck erzeugt, hier sei eine besonders radikale Opposition am Werk.
Tatsächlich bieten sie nichts weiter als dumpfe, braune Demagogie und Gewalt gegen Schwächere.

Doch wer trägt die Verantwortung für diese Entwicklung, die für alle Demokraten alarmierend sein muss?
Unmittelbar sicherlich die Organisatoren der Demonstrationen um das sogenannte „PEGIDA“-Netzwerk und die Vertreter der „Alternative für Deutschland“, die versuchen, sich zum Sprachrohr dieses Protestes aufzuschwingen.

Seinen Teil der Verantwortung trägt auch jeder Bürger, der sich in diese Kunddiesem Land lebenden Menschen tiefer werden.

Doch bei alledem ist es entscheidend, die Hauptverantwortlichen zu benennen:
Die herrschenden Politiker. Sie tragen die Verantwortung: Für die Abwälzung der Krisenlasten auf breite Bevölkerungsteile, durch Agenda 2010 und
Hartz IV. Diese und andere Sozialraubzüge haben dazu geführt, dass mittlerweile jeder Fünfte in Deutschland als arm gilt. Diese Angriffe auf soziale Errungenschaften haben berechtigte Existenzängste in der Bevölkerung erzeugt, die jetzt ihren reaktionären Ausdruck in den Mobilisierungen faschistischer
Rattenfänger finden.
Deutliche Signale gegen BraMM erhielten die Faschisten bereits vielerorts in Brandenburg. Königs Wusterhausen soll dem in nichts nachstehen.
Wenn Stadt und Politik sich nicht darum kümmern, stellen wir uns quer!

Kommt alle! Keinen Fusssbreit den Faschisten!

Vollständiger Aufruf zum Herunterladen und verteilen:

Gegenkundgebung

KW: 11.02.15 // 18:30 Uhr – Europaweite Filmpremiere „Wer rettet wen?“

Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit. Eine internationale Koproduktion der Kernfilm von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 2015, 104 Minuten.

Seit fünf Jahren werden Banken und Länder gerettet. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht.

Der Film „Wer Rettet Wen“ zeigt, wer dabei wirklich gerettet wird: Nie ging es um die Rettung der Griechen, nie um die der Spanier oder Portugiesen. Stets geht es nur um das Wohl der Hauptverdiener an diesen Krisen: den dort mit hochriskanten Spekulationen engagierten Banken.

Uns Steuerzahlern und sozial Benachteiligten hingegen werden bis heute alle milliardenschweren Risiken zugemutet! Für große Banken ist die Finanzkrise dagegen vor allem ein Geschäftsmodell!

Der Brandenburgische FREIdenkerverband, das Sozialforum Königs Wusterhausen, der Alternative Projektraum Königs Wusterhausen und die Naturfreunde laden – Zeitgleich zur Europapremiere des Films Wer rettet Wen? – auch in Königs Wusterhausen zur Filmvorführung mit anschließender Diskussion mit dem Ökonomen Dr. Klaus Blessing ein.

11. Februar 2015 um 18:30 Uhr // Saal der Stadtverwaltung, Karl-Marx-Straße 23, Königs Wusterhausen // Eintritt frei (Spenden sind natürlich gerne erwünscht)

* Wer sich näher über den Film informieren möchte, der kann das Pressedossier lesen.

* Ihr könnt Euch auch den Veranstaltungsflyer ausdrucken und verteilen!
Flyer-Kurzversion
Flyer Langversion

* Aktionsseite der Filmemacher:

Dokumentiert: Rote Hilfe KW – Antwort zum Artikel über die Rote Hilfe in der Links an der Dahme (LiDa)

Von: Rote Hilfe Ortsgruppe Königs Wusterhausen

Wir möchten Jutta Vogel auf diesem Wege für Ihren Artikel in der „Links an der Dahme“ (LiDa) diesen Jahres zur historischen Roten Hilfe und ihrer Vorsitzenden Clara Zetkin auf der einen und der Vorstellung der Roten Hilfe e.V. auf der anderen Seite danken!

Wir hätten uns natürlich gefreut, wenn wir bereits im Vorfeld zur Roten Hilfe angefragt worden wären, haben aber Verständnis für den sicherlich vorhandenen journalistischen Zeit-Druck. Die Gelegenheit nutzend möchten wir hiermit einige Daten aktualisieren und die Leser und Leserinnen der „Links an der Dahme“ einladen.
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Dokumentiert: KWer Neonazi in Sportverein in Königs Wusterhausen

Von: [recherche&aktion] // Veröffentlicht als: [Königs Wusterhausen] Neonazis unterwandern Sportverein – Mike Turau: Neonazis unterwandern Sportverein in Königs Wusterhausen über Indymedia Linksunten

Nach uns vor­lie­genden Infor­ma­tionen trai­niert Mike Turau die 2. E-Jugend des Königs Wus­ter­hau­sener Tra­di­ti­ons­ver­eins SC-Blau Weiss Schen­ken­dorf 1931 e.V. Der bran­den­bur­gi­sche Sport­verein beschäf­tigt damit einen lang­jährig aktiven Neo­nazi in der Kinder– und Jugend­ar­beit. Der Unter­wan­de­rung von Sport­ver­einen und Zivil­ge­sell­schaft durch Neo­nazis muss eine klare Absage erteilt werden.

Von „United Skins“ zu den „Freien Kräften“
Der in Königs Wus­ter­hausen (KW) wohn­hafte Mike Turau ist kein unbe­schrie­benes Blatt, son­dern seit vielen Jahren für sein neo­na­zis­ti­sches Enga­ge­ment stadt­be­kannt. Bereits um das Jahr 2000 war er der KWer Neo­na­zi­ka­me­rad­schaft „United Skins“ zuzu­ordnen, die ihrer­seits für Angriffe auf alter­na­tive Jugend­liche, Migrant_innen und Obdach­lose ver­ant­wort­lich gemacht wurde. [1]
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Chili con Kino

Gemeinsam mit dem Sozialforum und der Roten Hilfe führen wir die Reihe Chili con Kino fort.
Wir zeigen am
Freitag, dem 9. Mai 2014 um 18:00 Uhr die Dokumentarfilme:

Die Kinder von Fukushima
&
Die Fukushima-Lüge

Imbiss * Film * Diskussion
Eintritt frei, Spenden erwünscht

Am 17. Juni 2013 waren drei Vertreter aus Japan in Königs Wusterhausen zu Gast und haben von ihrem Kampf gegen die Atomlobby und die Behörden berichtet. Wir bleiben mit ihnen verbunden und zeigen, 3 Jahre nach der Katastrophe, zwei Dokumentarfilme:
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Pressemitteilung: Ausgewählte Legalität in Skouries, Halkidiki, Griechenland

Am Mittwoch, dem 19.02.2014 fand erneut Protest gegen Goldbergbau ( Hellas Gold S.A & Eldorado) in Halkidiki statt.

Die Protestierer beschwerten sich bei der Polizei, dass der Bau der Waldstraßen unter Nutzung von kontaminiertem Material aus den Mienen erfolgte. (Analysen hatte hohe Konzentrationen von Arsen und anderen Schwermetallen ergeben). Die Protestanten haben sich auch über das Vorhaben von Hellas Gold SA beschwert, illegale Kontainer in der Berwerkskonstruktion in Skouries aufzustellen.

Unter der Regierungsdoktrin „Recht und Ordnung“ wurden „Recht“ und „Ordnung“ widerhergestellt durch Mißhandlung der Demonstranten, vulgär -sexistisch-gegenüber Frauen, verletzend. Drei Leute wurden verhaftet. Ihnen werden Ungehorsam und illegale Gewalt vorgeworfen. Es ist bekannt, dass illegale Gewalt in Halkidiki immer von den Demonstranten und nie von der griechischen Polizei ausgeübt wird.

Die Polizei sagte in einem Statement, dass die Polizeikräfte nicht die Demonstranten attakiert hätten, sie aber allein durch ihre physische Präsenz entfernt hätten, was auch immer das heißen mag. Es wurden keine Angaben über die Beschwerden der Anwohner gemacht.
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Halkidiki – Reise nach Kakkavvos Wie Hellas Gold unser Leben verändert hat

Übersetzung einer Reportage von Mary Kalyviotou- Kostas Papantoniou

veröffentlicht am 03.02.2014 auf der Webseite: soshalkidiki.wordpress.com
englische Übersetzung am 05.02.2014: Webseite soshalkidiki.gr

Itinerary to Kakkavos: How Hellas Gold has changed our lives
Reise nach Kakkavos: Wie Hellas Gold unser Leben verändert hat
Reportage: Mary Kalyviotou – Kostas Papantoniou

Sonnabend Nacht waren wir in einem der beiden „Blocks“ von Ierissos, schmalen Behelfsunterkünften an beiden Eingängen des Dorfes.
„Wenn die Aufstandsbekämpfungskräfte der Polizei in normale Häuser in Ierissos eindringen, brechen Türen, werden Kinder gewaltsam von ihren Eltern getrennt, Väter von ihren Familien und ins Gefängnis gebracht, das Dorf „blutet“. Diejenigen , die zurück blieben, haben sich entschieden, ihr eigenes „Gefängnis“ zu bauen. Sie blockieren die Eingänge zum Dorf und verlassen die Blockaden weder Tag noch Nacht.
Heute sind die Straßensperren immer noch lebende soziale Zellen. Einerseits, die Möglichkeit einer erneuten Polizeiinvasion des Dorfes besteht immer noch nach Meinung jedes Anwohners / Blockierers, die jede verdächtige Bewegung beobachten. Andrerseits sind die Blockaden zu Treffpunkten geworden, wo sich die Menschen treffen diskutieren und ihren Kampf organisieren. „ Wenn wir sie verlieren, verlieren wir den Kampf. Wir sind hier, wir kehren nicht in unsere Häuser zurück“. (mehr…)